Wohin fließt mein Geld eigentlich jeden Monat?
- einfache Finanztipps für Frauen in jeder Lebenslage
Kürzlich wurde ich wegen des KI- Tradings angesprochen, mit der Frage verbunden, ob man erst einmal über viel Geld verfügen müsse, um zu starten. Und die Antwort lautet ganz klar: NEIN! Denn mit 10€ kann man starten. Nach ein paar Minuten kamen wir darauf, dass es jener Frau wie vielen anderen wunderbaren Frauen geht: man hat manchmal das Gefühl, den Überblick darüber verloren zu haben, wohin das Geld jeden Monat fließt. Grund genug für mich, um das Thema hier aufzunehmen.
Viele Frauen verdienen nicht unbedingt zu wenig.
Oft versickert Geld einfach unbemerkt:
- in alten Verträgen,emotionalen Sicherheitskäufen
- automatischen Abbuchungen
- Versicherungen, die man nicht mehr zwingend benötigt oder
- Gewohnheiten/Dingen, die längst nicht mehr zum aktuellen Leben passen.
Und genau so ein „Finanz-Reset“ kann unglaublich befreiend sein.
Ein einfacher Finanz-Reset für Frauen
1. Konto- & Abbuchungs-Check!
Gehe die letzten 3 Monate deiner Kontoauszüge durch und markiere:
- wiederkehrende Abbuchungen
- kleine Beträge, die kaum auffallen
- Verträge, die automatisch verlängert wurden
- Apps & Online-Dienste
- „emotionale Ausgaben“
- doppelte Services
Frage dich bei jedem Betrag: Nutze ich das wirklich regelmäßig?
2. Abos & Mitgliedschaften
Streaming & Unterhaltung
- Netflix
- Disney+Amazon Prime
- Spotify/Audible/YouTube
- PremiumSky / DAZN
Fitness & Lifestyle
- Fitnessstudio
- Yoga-App
- Ernährungs-App
- Coaching-Mitgliedschaften
- Frauenkreise / Communities
Business & Online
- Canva Pro
- ChatGPT
- Zoom
- Webseiten-Tools
- Newsletter-Programme
- Kursplattformen
- Domains & Hosting
Frage:Nutze ich das aktiv — oder nur „für den Fall“?
3. Versicherungen prüfen!
Auf mögliche alte und/oder unnötige Verträge:
- Lebensversicherung/ Rentenversicherung/ Berufsunfähigkeit/ Zusatzversicherungen/ Unfallversicherung/ Handyversicherung/ Geräteversicherung/ Rechtsschutz/ Hausrat...
Fragen: Brauche ich diese Absicherung wirklich? Ist die Summe noch zeitgemäß? Gibt es günstigere Alternativen? Zahle ich doppelt? Läuft etwas nur aus Angst weiter?
4. Verträge & Fixkosten
Zuhause: Strom/ Gas/ Internet/ Handyvertrag/ GEZ/ Mietnebenkosten/ Auto Versicherung/ Leasing/ Finanzierung/ Tankkosten/ Werkstatt/ Parkplatz...
Fragen: Gibt es hier Sparpotenzial ohne Lebensqualität zu verlieren?
5. Emotionale Geldfresser erkennen!
Oft sind es nicht die großen Dinge.Sondern:
- tägliche Coffee-to-go-Gewohnheiten
- Frustkäufe
- Amazon-Bestellungen
- „Belohnungskäufe“
- Essen bestellen
- ständig kleine Beträge
Frage: Was versuche ich emotional damit zu kompensieren?
6. Geld-Lecks schließen!
Markiere mit:
- Sofort kündigen
- Beobachten
- Neu verhandeln
- Behalten
- Preis vergleichen
Ähnlich verhält es sich mit den Dingen, die sich im Haushalt befinden. Wie viel nutzen wir davon eigentlich wirklich? So wirklich wirklich? Kleidung, die du nicht mehr magst, kannst du auf Vinted anbieten. Bücher auf Momox verkaufen. Diese "kleine Geld" macht sich in Summe bemerkbar. Und wenn du dieses Geld - angenommen mit einer KI für dich traden lässt, vermehrt es sich, weil du dort auch den Zinseszins nutzen kannst.
Finanzielle Klarheit statt Scham!
Nicht um dich klein zu machen. Nicht um auf alles zu verzichten. Sondern damit dein Geld wieder: bewusster, sicherer, freier, liebevoller
für dich arbeiten darf. Denn finanzielle Selbstliebe bedeutet nicht nur mehr Geld zu verdienen. Sondern auch: zu verstehen, wohin es jeden Monat verschwindet.
Alles Liebe für dich und dein Geld,
Deine Dani
