“Du hast keinen Geldmangel. Sondern ANGST vor Geldmangel!”

Es ist Montag, kurz vor Monatsende! Und wieder einmal sprechen wir im Business Coaching über das Thema Geldmangel. Aber sie hat keinen Geldmangel. Sie hat aktuell 20.000€ auf dem Konto! Was sie plagt ist eine tief sitzende Angst vor Geldmangel.

Angst vor Geldmangel ist unabhängig vom Kontostatus!

Sie ist wirklich geplagt von der Angst, von der Ungewissheit und dem ganzen “Mindfuck” Salat und den Fragen wie: “Kommen Kunden… Wann Kunden… Wird das Geld reichen?” Heute sage ich zu ihr, du arbeitest selbst daran. Das ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Die sich selbst erfüllende Prophezeiung bei Geldthemen

Wikipedia schreibt: “Eine selbsterfüllende Prophezeiung ist eine Vorhersage, die ihre Erfüllung selbst bewirkt. Eine Prognose über eine mögliche Zukunft hat also einen entscheidenden Einfluss und ist die wesentliche Ursache dafür, dass diese Zukunft auch eintritt. Ein wesentlicher Mechanismus ist: Menschen glauben an die Vorhersage.”
Wenn wir ein bestimmtes Verhalten oder Ergebnis erwarten, tragen wir “bewusst oder unbewusst” selbst dazu bei, dass dieses Verhalten oder Ergebnis auch wirklich eintritt.

Woher kommt diese Angst vor Geldmangel? Wer oder was schürt sie?

Es ist unsere innere Stimme. Unser Ego. Unser innerer Kritiker. Egal wie wir dieses Konstrukt nennen wollen… es ist im Kern immer dasselbe. Aber sicher ist, viele Geld-Probleme auf eine von drei Emotionen – nämlich Angst, Scham und/oder Schuld zurückführen lassen. Der innere Kritiker, das Ego… hat dabei immer seine Finger im Spiel. Wenn wir diesen negativen Gefühlen zu viel Raum lassen, dann werden sie immer mächtiger – sehr viel mächtiger als uns lieb ist:

▶ Geldsorgen blockieren unser Denken und vermindern unsere Handlungsfähigkeit:

Und das ist nicht an den Haaren herbeigeführt, wie dir folgende Studienergebnisse verdeutlichen werden: „Amerikanische Wissenschaftler berichten, dass Geldprobleme unser Denkvermögen beeinträchtigen können. Existenzängste nehmen das Gehirn offenbar so stark in Anspruch, dass man sich kaum noch auf andere mentale Aufgaben konzentrieren kann. ▶ Ärmere Menschen neigen häufiger zu Verhaltensweisen, die ihnen schaden: Ein möglicher Grund: Finanzielle Nöte mindern offenbar vorübergehend das Denkvermögen. (…) ▶ Wer wenig hat, plant kurzfristiger: Menschen, die sehr wenig haben, gezwungen sind, in einer “Kurz- fristperspektive” zu denken. Tagein, tagaus müssen sie befürchten, dass ihr Geld nicht mehr für das Abendessen oder das nächste Schulbuch reichen könnte. “Solche kurzfristigen Sorgen beeinträchtigen sie in der Möglichkeit und Fähigkeit, langfristige Ziele zu verfolgen”, sagt Huster. Diese langfristige Planung sei aber enorm wichtig, um im Leben voranzukommen – und eben auch, um einen Weg aus der Armut zu finden.“ (Quelle: Zeit online)

Finanziell bedingte ANGST

Hilflosigkeit, Ohnmacht und Ungewissheit – alles Ausdruck von Angst. Angst ist eines der unangenehms- ten Gefühle, die uns Menschen widerfahren können und dieses entsteht in erster Linie im Kopf. Angst kann sich aber auch auf körperlicher Ebene erlebbar machen. Der Grad der wahrgenommenen Belastung hängt von der Intensität des Gefühles ab und dem Kontext, in welchem es auftritt. Es gibt verschiedene Angstformen. Existenzsangst wird auf materieller Ebene bearbeitet und gefühlt erlebt. Folgende Aussagen stammen aus der Moneyflow- Umfrage (unter Unternehmerinnen) und spiegeln exakt das wider: Welche Ängste kenne ich im Zusammenhang mit Geld, Armut & Reichtum? Antworten: u.a.: „ Miete nicht zahlen können, Kind nicht versorgen können, Hartz 4“… „Angst den Lebensstandard nicht halten zu können; Angst vor Armut; Angst davor, dass Reichtum “falsche Freunde” anziehen könnte“… „Existenzängste, Scham“… „Wenn mir nicht bald was einfällt werden wir pleite sein. Ich werde es nie schaffen, so viel Geld zu verdienen wie ich möchte. Ich könnte mich nicht selbst erhalten wenn ich’s müsste…“ (…) und noch einige mehr… Finanziell bedingte Angst äußert sich zum Beispiel dadurch, dass das Geld beim Bezahlen länger als nötig in der Hand gehalten oder das generell ungern Geld ausgegeben wird. Manche können sich nur eingeschränkt an schönen Erlebnissen erfreuen, weil die damit verbundenen Kosten gesehen werden. Gründe für eine vorhandene Geldangst lassen sich öfter in der Kindheit finden, wenn etwa die Eltern sich öfter wegen des Geldes gestritten haben…, oder ein gewisser Geldmangel immer präsent war und man stets dem Gefühl aufwuchs, dass die Familie nie genug Geld hatte. Das führt im Erwachsenendasein nicht selten dazu, dass man Geld gar nicht oder nur schlecht anlegt oder man mehr ausgibt, als man hat, um wieder Schulden zu haben oder man sich arm fühlt, egal, wieviel Geld du zur Verfügung steht.

Finanziell bedingte SCHAM

Scham, ein unangehmens Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der Intimssphäre auftreten oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte, unanständige oder erfolg- lose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben. Finanziell bedingte Scham zeigt sich oftmals in der Empfindung, dass man nicht genug verdiene und das man andere beneidet, die mehr haben. Auch hier sind Gründe für dieses Empfindungen in der Kindheit zu finden: vielleicht hat man sich für die (vermeintliche) Armut der Eltern geschämt oder negative Erlebnisse gemacht, z.B. dass andere sich mehr leisten konnten. Die Auswirkungen sind heute bis in die Berufswelt spürbar, nämlich so, dass man sich nicht traut, für die eigene Arbeit einen angemessenen Preis zu verlangen… oder das man die Finanzen vernachlässigt oder welch Einstellung man zu Erfolg/ Misserfolg hat: Niederlagen sind meist kein Problem, aber Erfolge.

Finanziell bedingte WUT

Wut ist eine sehr heftige Emotion und häufig eine impulsive und aggressive Reaktion (Affekt), die durch eine als unangenehm empfundene Situation oder Bemerkung, z. B. eine Kränkung, ausgelöst worden ist. So sieht finanziell bedingte Wut aus: du bist verärgert und böse auf jene, die dir nicht genug für deine Arbeit/Leistung bezahlen… du bist wütend auf dich selbst, weil du mit deinem Geld unnötige Dinge gekauft hast oder es nicht sinnvoll angelegt hast…
Mögliche Gründe für die Geldwut: du hast z. B. in deiner Kindheit, Schulzeit etc. erlebt, wie jemand finanziell ausgenutzt oder ausgetrickst wurde. So wirkt sich Wut auf Finanzen aus: Du hast oft das Gefühl, dass jeder dich übers Ohr hauen will… du kaufst zu teuer ein (womit dein Unterbewusstsein dir beweist, dass du recht hattest und wieder übers Ohr gehauen wurdest).

Wie ändere ich die Prophezeiung ab, wenn ich im Mangel stecke?

▶ Vielen ist das gar nicht bewusst, welch tiefen Geldwunden sie besitzen.  Meiner Kundin auch nicht. Das ist so tief verankert. Am besten löst man das in einem Coaching auf. In einem Money Mindset Coaching. Das deckt auf und transformiert tief und nachhaltig. Andere Menschen können jene “blinden Flecke” erblicken, die uns selbst verborgen bleiben. ▶ Setze dich täglich mit positiven Geldgedanken auseinander. Trickse dein Gehirn aus. Denke wie ein Millionär. Da ich vor gut 1 Jahr nicht wusste, wie die selfmade Millionärinnen denken, habe ich sie befragt und mein eigenes Journal erstellt. Für mich war das ein riesen Schritt. Ich bin innerlich gewachsen. Hier kannst du es dir anschauen. ▶ Setze dich auch mit deinen realen Zahlen auseinander. Die Angst vor Geldmangel bekommt ja nur so viel Energie, weil du sie weiter mit deinen Mangelenergien speisen kannst. Schau dir an, wie viel du bisher verdienst hast. Halte dir vor Augen, wie viel mehr da noch möglich ist und sein kann. ▶ Komm in unsere Moneyflow Community. Begegne Mangelgedanken und Mangelenergien  in einer starken Gemeinschaft von Frauen, die diesen auch schon seit längerem erfolgreich begegnen. Ich wünsche dir von Herzen, dass du baldigst deine Mangelgedanken in und mit viel Liebe abwenden kannst. deine Dani

P.S: Dieser Text stammt aus meinem 2018 veröffentlichten Buch MONEYFLOW, welches in wenigen Tagen wieder erhältlich ist. Trage dich in meinen Newsletter ein und du bekommst als erstes die Info. 

   
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